Gerichte von klassisch bis fein
Diese Angebote bieten wir Ihnen ab 25 Personen
Gültig vom 02.012.2012 - 31.07.2012
Angebot 1
Schweinerückenbraten und Putenbraten mit Champignons und dunkler Sauce, Petersilienkartoffeln, Spätzle, frischem Mischgemüse, kleine Dessertgläser mit Vanillecreme und frischen Früchten
€ 13,90
Angebot 2
Hausgemachte Frikadellen, Kleine Schnitzel (Hähnchen/Schwein), Kartoffelgratin mit Broccoli und Käse gebacken, Kräutersenf, Barbequesauce, Tomatensalat, Gurkensalat.
€ 12,90
Angebot 3
Deftigen Gyrosbraten vom Schweinelachs und Rinderhackbraten „Provence“ mit Feta, Zwiebeln und Kräuter, hausgemachten Tzatziki, Krautsalat, Grilltomaten mit Mozzarella und frischem Basilikum, Baguettebrot und Kräuterbutter.
€ 13,50
Angebot 4
Geschnetzeltes wahlweise Pute oder Schwein mit frischen Champignons in Orangen-Anissauce, Salzkartoffeln, Butterspätzle, Grilltomate, Salatschüssel „Farrago“ mit Blattsalaten, Paprika, Zwiebeln, Fetakäse und Oliven.
€ 12,00
Angebot 5
Niedertemperatur Schweinebauch mit Anis-Zimt-Korianderkruste, Rinderhackbällchen mit Bahrat gewürzt, Kartoffel-Rotweinrisotto mit Tomaten, Mezze Platte (verschiedene Leckereien aus gebratenen Gemüsen, dicken Bohnen, Oliven, Käse), Baguette, Tomatenbutter, grüne Knoblauchsauce aus Quark und Sauerrahm und frischen Kräutern
Preis pro Person 18,80
Angebot 6
Currybolognese mit Lammhackfleisch, frischer Ananas, Knoblauch und Kokosrahm, Reis mit Koriandergrün, schwarze Nudeln mit gerösteten grünen Kübiskernen, Salatvariationen mit frischen Früchten, Cashewkernen, Macadamiaöl und gebratenen Tomaten nach indischer Art.
Preis pro Person 17,90
Angebot 7
Rindfleischbällchen "Zathar" überbacken mit Käse, Putenbraten mit Orange und Kräutern, gebratene Gemüse (Auberginen, Zucchini, Champignons), eingelegt in Olivenöl und Knoblauch, Spaghettisalat mit Chilli, Fetaflocken und grünen Kräutern. Frischen Salat der Saison mit Joghurtdressing. Baguette und Kräuterbutter.
Preis pro Person 16,80
Angebot 8
Schweinefiletmedaillions mit Ingwer-Korianderwürze, Entenbrustmedaillions mit Orange und Thymian. Gebackene Kartoffelecken mit Rosmarin. Rindfleischstreifen mariniert mit Kuebenpfeffer Dijon Senf. Frische Möhren pochiert in Orangensaft, Anis, Kreuzkümmel und glatter Petersilie. Fetakäse mit Avocado, Mühlengewürz Marrakesch und Basilikum. Frische Feige mit Mozzarella, Kürbiskernöl und Ingwerwürze. Quarkdip mit Mango, Gurke und Knoblauch, Roggenbaguette, Butter mit Zitronenpfeffer
Preis pro Person 24,60
Frische Büfetts im Trendbereich
Diese Büfetts bieten wir Ihnen ab 30 Personen
Angebot 1
Marinierten Kalbsrücken mit Kräutern, Entenbrustfilet frisch tranchiert. Frische Mischpilze, Butternocken, Gebackene Kartoffelscheiben mit Spinatblätter und Mandeln, Orangensauce, frisches Gemüse der Sasion verfeinert mit Butter.
Hausgemachte Lammfrikadellen mit Preiselbeersahne und Senfschmand. Frische Salate mit Nußöl und gerösteten Pinienkernen.
Riesengarnelenschwänze in Olivenöl, Knoblauch und rotem Pfeffer.
Gebeizter Frischlachs "hausgemacht" mit Dill, Koriander, Fenchelsamen, Meersalz und Zitronenzesten. Senf-Dillschmand mit Feigen. Dazu frisches Baguette, Butter.
Käseplatte mit Grand Padano, , Rougette, Ziegengouda, Trauben.
Dessertvariationen nach dem "Chaos-Prinzip"
Preis pro Person 38,80
Angebot 2
Schweinefilet und Entenfilet mit frischen Mischpilzen und Zwiebeln, dunkle Sauce mit Zitronenzesten.
Grüne Bandnudeln mit gerösteten Sonnenblumenkernen, Frische Kartoffel -und Möhrenscheiben gebacken mit Mascapone und Käse.
Roten Mangoldsalat mit Ziegenkäse, Marakesch und Kürbiskernöl.
Lachsscheiben gebeizt mit Basilikum, Orangenzesten, Fenchel und Meersalz. Kerbelsauce aus Creme Fraiche.
Eingelegte Gemüse (Möhren, Lauchstangen, Zucchini, Kohlrabi) in Olivenöl, Schwarzkümmel, Knoblauch ,glatter Petersilie und einem Hauch Estragon.
Käseauswahl mit Comte, Rougette, und Perigoux, Trauben, .
Gemischtes Baguette , feine Butter geölt mit Maccadamiaöl.
Pottpüree aus frischen Früchten, Fruchtjoghurt und Vanillecreme.
Preis pro Person 36,90
Angebot 3
Kalbsbraten auf Niedrigtemperatur zubereitet, Kalbsröllchen gefüllt mit Spinatblätter, Zwiebel und Kräuter, dazu dunkle Sauce verfeinert mit Schmand
Minipaprikaschoten gefüllt mit Fetakäse und Gemüsestreifen
Gebratene Princessbohnen mit Olivenöl, Koriander und Zucchinirauten
Pochierte Edelfische und Riesengarnelen "Farrago" mit Pernod, Noilly Prat, Knoblauch, Kerbel, Olivenöl und Creme Fraiche
Frische Blattsalate der Saison mit Kürbisskernöl, Mühlengewürz "Marrakesch" und Sonnenblumenkerne, dazu hausgemachtes Entenroastbeef (kalt)
Reis natur, Kartoffeln natur und Baguette
Dessertpinchos mit frischen Früchten und Quarkdip mit braunen Zucker, verschiedene Käse
Preis pro Person 49,40
(Das Büfett wird während Ihrer Veranstaltung von uns moderiert).
Angebot 4
Marinierte Lammfilets mit leicht gedünsteten Cherrytomaten, Korma Masala und Kräutermix, minzige Sauce,
Rinderfilet lackiert mit Senf-Majoran Marinade (wird an Ihrem persönlichen Büfett aufgeschnitten)
Überbackene Auberginen mit Ziegengouda
Gelbe Bandnudeln veredelt mit Limonenöl und Bärlauch
Warmen Garnelensalat mit Ruccola, Schalottenwürfel, Artischocken und Olivenöl
Kartoffeln natur, Baguette
Frischen Saisonsalat mit Haselnußöl und Himbeeressig , eingelegte Möhren mit Kreuzkümmel, Anis und Lakritz
Frische Beeren und Fruchtwürfel halb getaucht in Schmandcreme, verschiedene Käse
Preis pro Person 49,80
( Das Büfett wird während Ihrer Veranstaltung moderiert).
Fingerfood -Häppchenspektakel
Häppchenempfang mit leichter Suppe
Belegte Häppchen aus Baguette ( Zwiebelbaguette, Roggenbaguette). Bestrichen mit Butter, belegt mit einem frischen Salatblatt und...
...Graved Lachs, Heilbuttfilet, französichen Rougette und Perigoux, Gebratene Aubergine und Zucchini, Hähncheninnenfilet, Entenroastbeef, Frischkäse mit gebratener Cherrytomate. Garniert mit frischen Früchten, Kräutern und Gemüsen.
dazu,
klare Brühe mit frisch gehackten Kräutern, Pilzwürfel, Perlnudeln und einem Duft von Pernod vereint mit Arganöl. Dazu noch geschnittenes Kaviarbrot.
Preis pro Person 18,60
Preis pro Person (ohne Suppe) 13,20
Häppchenempfang rustikal
Belegte Häppchen aus Baguettebrot(Kaviar, Zwiebelbaguette, Roggenbaguette). Bestrichen mit Butter, belegt mit frischem Salatblatt, und...
Räucherlachs, , Schweinemedaillion, Gouda, Frischkäse mit Cherrytomate, Lachsschinken, Kasselerbraten, gebratene Aubergine, Hähnchenfilet. Frisch garniert mit Kräutern, Früchten und Gemüsen.
Preis pro Person 9,50
Zusätzliche Spezialitäten wie Krabben, Aal, Riesengarnelen, Wild und Lamm kosten pro Häppchen € 2,60.
Alle Häppchenangebote liefern wir in dieser Kreation ab 30 Personen
Frisches Fingerfood
Schweinemedaillion auf halber Feige gepaart mit Manchego
Rindfleischbällchen mit gebratener Zucchini und Fetawürfel.
Hähnchenfiletstreifen mit frischer Ananas als Spieß.
Gebratene Aubergine auf Zwiebelbaguette mit Creme Fraiche und Dill.
Graved Lachs auf Roggenbaguette.
Rindfleischbällchen auf frischen Champignon.
Käsewürfel mit Trauben und Oliven gespickt.
Mozzarellakugeln mit Kirschtomate.
Salzgebäckstangen mit Speck, Entenroastbeef, Schinkenvariationen und geräucherten Heilbutt
Suppenfleischwürfel vom Rind gewendet in frischen Gartenkräutern (mit Liebstöckl)
Avocado mit Fetakäse als Salat im Glas
Büffelmozzarella mit Feige und Hibiscus-Balsamicoglace
Aalrauchmatjes mit Apfelspalte, Schmandperle+Ananas-Gurkentrabant
Finkenwerder Krabbensalat mit feinen Speckstreifen, Baguettefilet und Limonenbutter
Ratatouillekonfekt mit Mascapone, und Balsamicoglace
Entenmedaillion mit Saisonbeeren, Roggenbaguette und Cerryglace
Hausgemachte Ravioli mit Frischkäsefüllung und indischer Gewürzauswahl
Lammfrikadelle !
Wildfrikadelle !
Preis pro Stück 3,90
Wählen Sie mindestens 6 Stück pro Person
Kontakt
Mathias Seidel Kalte Büfetts, Kochkurs, Workshops, Vorträge im Rahmen "Jam Kitchen by Remako Powerhouse"
Tel. 04202/990256
Fax 04202/ 990496
Mail: caterguidem.seidel@t-online.de
Rückrufaktion für Konsumimplantate
Jenseits von Moral und Knigge
Flexibilität und Zeitfaktor sind oberste Maximen der modernen Industriegesellschaft. Bist du in der Lage, für wenig Geld, hohe Qualität, Einsatz und Vergünstigungen, schnell oder spontan zu liefern, zählst du als Flexibel. Verzichtest du dabei noch auf eigene Werte zu Gunsten des Flexibel in Anspruch Nehmers, reduziert deine eigenen Gewinne um diese für Zusatzleistungen und Rabatte zur Verfügung zu stellen, bist du der wahre Profi in Sachen Flexibilität und Einsatzbereitschaft. Was uns die Industrie, speziell Lebensmittelindustrie, Mode, und Pflegemittelbranche so vorträgt, verhilft die Flexiblen zu mehr Zeit, um den Flexibel in Anspruch Nehmer noch mehr Möglichkeiten zu bieten, flexibel Forderungen, Abhängigkeiten und Daumenschrauben zu installieren. Eine Arbeitskraft im Supermarkt ist flexibel, wenn sie bereit ist, mit vielen unbezahlten Überstunden und kurzen Pausen mehrere Aufgabenbereiche abzuwickeln. Kassendienst, Unmengen von Paletten packen und die täglichen Reinigungsarbeiten zu übernehmen. Die Klutschfiedelregale mit Produkten aus Orient und Fernost bestücken. Übrigens sind die Arbeitskräfte dort noch flexibler. Sie sind in der Lage ohne Pausen 80-100 Stunden zu arbeiten. Der Lohn beträgt ca. 20 Euro die Woche, Krankheitstage werden nicht bezahlt. Die Menschen dort produzieren Waren, die in unseren Märkten zum absoluten Niedrigpreis angeboten werden. Das Käuferklientel in diesem Bereich besteht hauptsächlich aus Personen mit einem hohen Einkommen. Es ist nicht zu leugnen, dass es günstige Ware für Niedriglohnempfänger geben muss. Das Ausmaß nimmt bloß Dimensionen an, die denen zur Jahrhundertwende durchgeführten Praktiken im Kolonialismus gleichen. ARD hat mit einer Sendereihe so genannte Checks durchgeführt. Dabei schneiden einige Produkte und Strukturen recht gut ab. Bei Fairness gegenüber Hersteller und Herkunftsländer fallen alle durch. Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Tagelöhner sind Normalzustand. Dazu Pestizide in Textilien und giftige Farbstoffe. Flexibel sollen wir alle sein, benutzen wir die neuen Trendbegriffe des gehobenen Managements. Biegsam, Wendereich, Rotorial hab ich auch schon gehört. Was auch immer dieser Begriff zu bedeuten hat. Da gibt es noch die verlängerte Werkbank im Maschinenbau und Metallbereich. Können wir das vertreten? Warum tun wir nichts?
Ein erster Schritt wäre, zu einer Arbeitskraft im Supermarkt einfach nur nett zu sein, und den Einsatz schätzen zu lernen, wie den eigenen. Danach sollten wir überlegen, Billigware aus unfairen Bedingungen in Herkunftsländer zu kaufen. Informieren sie sich über Produkte die uns in den kunterbunten Werbebeilagen angepriesen werden. Googlen erlaubt, oder Informationen aus den Chef-und Marketingetagen anzufordern, sind Möglichkeiten. Ob Lebensmittel, Textilien, Werkzeuge oder Spielzeug.
Rufen sie das installierte Konsumimplantat in Ihrem Gehirn zurück.
Seien Sie flexibel, biegsam oder eben rotorial mit Moral.
Mathias Seidel, Stand 05.02.2012
Der „personally ethik compliance“ wird uns zu neuer Moral und Einsicht führen. Teil 1, Vorwort
Der Mensch ist des Menschen ärgster Feind - zumindest, wenn es um die Zukunft der Zivilisation geht. Klimawandel, Überbevölkerung, Raubbau an Wäldern und Bodenschätzen - das Ende unserer hoch entwickelten Gesellschaften scheint vielen unausweichlich.
Neben Endzeit-Romanen gibt es auch immer neue Sachbücher zum Thema. "Auf Gedeih und Verderb", "Tunguska" und "Der hungrige Planet" sind drei von ihnen.
In "Auf Gedeih und Verderb" schlägt der Wissenschaftler Tim Flannery einen Bogen von den Grundlagen der Evolutionen zur aktuellen Lage in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Seine Meinung macht Flannery schon zu Beginn seines Buches klar: "Heute glauben viele Menschen, dass unsere Zivilisation vor dem Untergang steht. Dieser Fatalismus ist unangebracht." Ursache der Fehleinschätzung sei, dass Charles Darwin und die menschliche Art missverstanden würden. "Wir haben eine einfache Wahl: Entweder überleben diese Vorstellungen - oder wir."
Bei seinen Überlegungen geht Flannery von der Erde als einer Art "Superorganismus" aus, einem zusammenhängenden System aller Lebensformen, Ökosysteme und nicht-lebendiger Teile wie Atmosphäre und Erdkruste.
Der einzige Beleg, eine Handschrift der Maya, stößt auf großes Interesse.
"Jedes Wesen ist auf irgendeine Weise mit dem Rest verbunden und von ihm abhängig." Mit der so genannten "Gaia"-Hypothese werde das gegenwärtige Wirtschaftsmodell infrage gestellt, denn sie erklärt zum einen, dass das Wachstum Grenzen hat, und zum anderen, dass es kein Weg gibt, wohin wir unseren Müll werfen können.
Das Gehirn des Menschen sei von einer Umwelt geprägt, in der das Leben rasch zu Ende sein könnte. Umgebung und Verhalten formen den Intellekt. Zukunftsorientiertes Verhalten sei deshalb nicht seine Stärke, selbst dann nicht, wenn er Kinder habe.
Der Mensch bedrohe sein Überleben auf vielfache Weise. "Von allen Dummheiten, die der Mensch im vergangenen Jahrhundert begonnen hat, haben wenige das Leben auf der Erde derart gefährdet wie die Programme zur Insektenvernichtung in der Landwirtschaft, die in den 40er-Jahren aufgenommen wurden.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs habe es nicht nur tonnenweise übrig gebliebene Chemiewaffen gegeben, sondern auch massenhaft ausrangierte Kriegsflugzeuge und arbeit suchende Piloten. "Die kommerziellen Möglichkeiten waren schier atemberaubend."
Die Folgen waren verheerend: Viele der Mittel erwiesen sich als Killer-Gifte, die sich in der Nahrungskette anreicherten - mit dem Menschen als "Endlager". "Wir sind zweifelsohne die am stärksten verseuchte Generation der Menschheitsgeschichte, doch so gefährlich jedes Gift auch sein mag, das wirklich Entscheidende ist die Umweltbelastung, die sie in ihrer Gesamtheit darstellen.
Eine wahnwitzige Bedrohung für die Menschheit sei auch radioaktive Strahlung - das habe erst kürzlich wieder die Katastrophe von Fukushima gezeigt. Massenhaft strahlende Abfälle seien jahrzehntelang angehäuft worden - und würden weiter angehäuft. Unsere Sinne und der Menschenverstand schwinden, wir werden alle älter, aber nicht gesünder. Umso besser wir angeblich leben, umso unvollkommener verhalten wir uns gegenüber uns selbst, und unseren Mitmenschen. Wir leben so steril, das man meinen könnte, unsere Pfurze hören auf zu stinken.
Der Prüfstein aber, ob die Menschheit ihre selbstmörderischen Eigeninteressen überwinden kann, werde der Kohlenstoff sein. "In den vergangenen zwei Jahrhunderten hat die Menschheit eine Steigerung des Kohlendioxidanteils in der Atmosphäre um sage und schreibe 30 Prozent bewirkt." Ursache seien die Zerstörung der Wälder und Böden sowie die Verbrennung fossilen Kohlenstoffs - mit dem Klimawandel als Folge.
"Die Romantiker sind eine ernste Bedrohung für die globale Landwirtschaft." Das Liebäugeln mit Naturidylle lasse angeblich die Nahrungsmittelproduktion sinken . Die Zukunft soll in der Gentechnik und der Schmiedung kommerzieller Megabetriebe liegen - gerade wegen des Klimawandels. Über Risiken und Neo-Versklavung unserer Mitmenschen wird kein Wort verloren.
Der Naturphilosoph Michael Hampe schreibt in seinem Buch "Tunguska": "In den Milliarden Jahren dieser Materiekreisläufe wurden die Zyklen des Lebens mehrmals gehemmt, verlangsamt, einmal beinahe gestoppt, doch nie endgültig unterbrochen. (Sollte das nicht endlich einmal sein?)"
Er nutzt ein fiktives Gespräch verstorbener Wissenschaftler, um sich dem Thema zu nähern. Ausgangspunkt ist ein Ereignis vom 30. Juni 1908 - die Katastrophe von Tunguska. Hunderte
Quadratkilometer Kiefernwald wurden niedergemäht, im Umkreis von tausend Kilometern war eine Explosion zu hören. Ein Meteorit?
Hampe lässt seine vier Fachleute - einen Physiker, einen Philosophen, einen Biologen und einen Mathematiker - eine andere Hypothese diskutieren: "Das Ereignis geht auf Planung, auf Technik zurück, genauer auf die Planung und das Handeln eines einzigen Menschen: des
Ingenieurs und Erfinders Nicola Tesla, des Kroaten, der den Wechselstrom erfand", sagt einer. Ein Experiment zur Hochfrequenz-Energieübertragung sei schief gegangen. Ein anderer behauptet, es wurde mit einer ethnischen Bombe experimentiert. Eine Superwaffe, die nur spezielle Menschengruppen oder Rassen vernichtet. Angeblich soll Israel mit einer gleichen Art Waffe in den 80er Jahren experimentiert haben.
"Wir versuchen als endliche Wesen mit etwas Unendlichem zu hantieren - das ist der Grundirrtum. "Die endlichen Teile können niemals die unendliche Totalität beherrschen, in der sie vorkommen. Der Mensch ist die unendliche Lüge einer angeblichen Perfektion, die aus dem Urknall durch Zufälligkeit die Führungsspezies auf dem Planeten Erde führungslos übernommen hat.
Wir fischen die Meere leer. Wir wissen dass, aber es rührt uns nicht.
Wir versiegeln immer mehr Boden. Wir wissen, dass eine stetig wachsende Bodenversieglung durch neue Straßen, Wachstum der Städte und Industrieflächen, zur Klimaerwärmung enorm beiträgt.
Uns ist bekannt, dass wir inmitten von Imitaten, moderner Massensklaverei und maßlosem Massenkonsum und Kaufzwängen, langfristig unsere Umwelt und die eigene Umgebung mit Müll und Giften belasten.
Ein Schuss Rassismus, wenn der noch was übrig lässt,
eine Prise Depression, wenn diese nur nicht ansteckend wäre,
ein bisschen Trägheit, Maßlosigkeit resultierend aus der Trägheit und dem
Tratsch, und der ist ja bekanntlich das Sprachrohr des Teufels.
Haben wir nicht alle die Möglichkeit, einen „personally ethik compliance“ zu erstellen, der uns in unseren Handlungsweisen und Entscheidungen begleitet, bzw. leitet.
Es ist nicht schwer mit Beachtung zu leben.
Fragen wir uns mal, warum wir viva Internet, Bestellungen vornehmen können, die uns schon am folgenden Tag geliefert werden. Wir nehmen 24 Stunden Service in Anspruch, beispielsweise Tankstellen, Schlüsselnotdienst und Paketlogistik. Wir nutzen Billigflüge und Teuerflüge um schnell in den Urlaub zu kommen. Binnen kürzester Zeit aalen wir uns schon in der Sonne am Strand unseres Superhotels. Mit Flugzeiten bis 10 Stunden erreichen wir Orte auf der Welt, die wir nur aus Medien kannten.
Wir senden Ersatzteile binnen kürzester Zeit ans andere Ende der Welt, um Produktionen von Megabetrieben nicht zu unterbrechen. Politiker und Schauspieler jetten durch die Welt, um bei Gottschalk für 1 Stunde auf dem Sofa zu sitzen, oder einmal über den roten Teppich zu stöckeln. Wäre es deshalb nicht möglich, Überproduktionen von Lebensmitteln, oder MHD Lebensmittel (übrigens werden täglich 30 % von den im Supermarkt angebotenen Lebensmitteln vernichtet),
binnen kürzester Zeit in Regionen zu fliegen, wo Menschen hungern müssen?
Versuchen wir einfach, für uns nur das zu verbrauchen, was wirklich erforderlich ist, ok, mit einem Spritzer Luxus, aber dieser liegt nicht nur in der Masse, sondern in erster Linie in der Einstellung. Da sind wir schon im ersten Punkt unseres „personally ethik compliance“
Lasst uns weiter machen.
Mathias Seidel, Stand 06.01.2012
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